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29.11.2018

Anschub für die Entwicklung ländlicher Räume

Land, Metropolregion Hamburg, IHK zu Schwerin und Planungsverband Westmecklenburg unterstützen Projekt im Amt Goldberg-Mildenitz

Im Kulturhaus Mestlin wurden heute Abend (29.11.2018) erste Ergebnisse eines derzeit für das Amt Goldberg-Mildenitz in Arbeit befindlichen Entwicklungskonzeptes vorgestellt. Das Projekt „Ländlich-periphere Räume am Rande der Metropolregion Hamburg – Regionalität gemeinsam entwickeln“ wird mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern, aus dem gemeinsamen Förderfonds Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern der Metropolregion Hamburg, des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg sowie der IHK zu Schwerin unterstützt.

Der Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer, übergab die Zuwendungsbescheide des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Metropolregion Hamburg an den Amtsvorsteher des Amtes Goldberg-Mildenitz, Dirk Mittelstädt. 82.000 Euro der Förderung kommen vom Land, weitere 10.000 Euro aus dem Förderfons der Metropolregion.

Daneben unterzeichneten Vertreter der IHK zu Schwerin und des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg eine Kooperationsvereinbarung zur Unterstützung des Projekts. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim war mit dem 2. Stellvertreter des Landrates, Günter Matschoß, vertreten. „Ländliche Regionen wie das Amt Goldberg-Mildenitz haben Potenziale, die es zu entwickeln gilt. Allen Beteiligten, insbesondere dem Land und der Metropolregion, danke ich für Ihre Unterstützung. Gemeinsam“, so Matschoß, „können wir hier ein Konzept auf die Beine stellen, das auch für vergleichbare Regionen in der Metropolregion beispielhaft und hilfreich sein kann.“

Die Stadt Goldberg sowie die Gemeinden Dobbertin, Mestlin, Neu Poserin und Techentin im Amt Goldberg-Mildenitz liegen mit einer Entfernung von rund 150 Kilometern zur Alster am östlichen Rand der Metropolregion Hamburg und gehören zum Ländlichen GestaltungsRaum. Diese Gebietskategorie entspricht einer Festlegung aus dem Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2016, welche ländliche Räume mit besonderen Strukturschwächen und Herausforderungen bei der nachhaltigen Sicherung von Leistungen der Daseinsvorsorge kennzeichnet.

Mit ihrer Lage am bzw. im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide besitzen die Amtsgemeinden jedoch eine attraktive Lage in einem wald- und seenreichen Gebiet, die es künftig noch stärker in Wert zu setzen gilt. Dabei soll ein gemeinsam erarbeitetes integriertes Entwicklungskonzept unterstützen. Erste Analyseergebnisse der Rahmenbedingungen der Stadt- und Gemeindeentwicklung im Amtsbereich wurden durch den Geschäftsführer des Lübecker Planungsbüros BCS stadt+region, Sebastian Lopitz, in Mestlin vorgestellt und mit den Einwohnern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutiert.